Wie schon erwähnt haben wir bereits ein Grundstück in Nettetal ins Auge gefasst.
Beim Grundstück gibt es aber noch ein Problem mit dem Bebauungsplan. Damit wir
auf dem erwünschten Grundstück unser Haus bauen dürfen, muss der Bebauungsplan
für das Grundstück geändert werden, was jetzt hoffentlich im September
geschehen wird. Zum Hintergrund:
Der Änderung des Bebauungsplans mussten die Nachbarn nördlich des Grundstück
zustimmen, weil sie Einwände gegen die Änderung vorgebracht haben, da sie auf
ihrem Dach eine Photovoltaikanlage haben und befürchtet haben, dass die
Änderung des Bebauungsplans sich negativ auf den Ertrag der Photovoltaikanlage
auswirken würde. Wenn nämlich der neue Bebauungsplan eine mehrstöckige Bebauung
(höher als 10 Meter) erlauben würde, dann hätten die Nachbarn durch Beschattung
der Photovoltaikanlage weniger Ertrag. Die Einwände kann ich also ganz klar
nachvollziehen.
Nun ist es so, dass unser 1,5-stöckiges Haus nicht die Höhe erreichen wird,
um sich negativ auf die Photovoltaikanlage auszuwirken. Einer Änderung des
Bebauungsplans in unserem Sinne stand also nichts im Wege. Die Stadt hätte also
auf die Nachbarn zugehen können, um die Einwände auszuräumen und den
Bebauungsplan in unserem Sinne zu ändern.
Naja, nachdem aber lange nichts passiert ist, haben wir selbst die
Initiative ergriffen und haben mal bei den Nachbarn freundlich geklingelt, um
über das Thema zu sprechen. Nachdem wir dann unsere Pläne vorgestellt haben,
stimmten die freundlichen Nachbarn zu, ihre Einwände zurückzunehmen und
wunderten sich, warum die Stadt nicht ihrerseits schon früher auf sie
zugekommen ist. Mit diesen Infos liefen wir nun zur Stadt und fragten, ob der
Bebauungsplan nun entsprechend geändert werden kann. Dem stimmte die Stadt zu,
benötigte das ganze aber noch schriftlich, damit das dann auch offiziell ist.
Wir also erneut Kontakt mit den Nachbarn aufgenommen, ob sie denn bereit wären,
die Einwände schriftlich zurückzunehmen? Das haben sie dann freundlicherweise
auch wenige Tage später gemacht.
Einer Bebauungsplanänderung steht also nichts mehr im Wege. Wir hoffen nun,
dass im September auf der Ratssitzung die Änderung beschlossen wird, so dass
wir danach dann den Grundstückskauf beim Notar über die Bühne bringen können.
Wenn denn dann alles so funktioniert und wir die Finanzierung auch
durchbekommen, dann könnte es im Februar dann mit dem Hausbau los gehen. Mal
sehen...
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